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Meine 10 Thesen zum Sieg gegen Werder Bremen

1. Sehr schön, es läuft. Gegen Werder Bremen macht das besonders viel Spaß.
2. Und der alte Stil, defensiv spielen, kontern und ein Tor mehr schießen als der Gegner klappt auch.
3. Überhaupt schöne Konter, neben Jan Schlaudraff diesmal auch von Lars Stindl gut geführt.

Meine 10 Thesen zum Remis in Augsburg

1. Zwei verschenkte Punkte, leider.
2. Es wäre so einfach gewesen, das Spiel zu gewinnen gegen einen Gegner, der sportlich noch nicht in der Bundesliga angekommen ist. 96 ist da einfach die bessere Mannschaft.
3. Allerdings vor allem in den Heimspielen. Auswärts bleiben die Dinge sperrig.

Prognose Spieltag 7: Sturm

Epilog: Herbst. Stürme in Anmarsch. Abstiegsstürme. Aufstiegsstürme. Darmstürme. Trainerstürme. Stoppelstürme. Moastürme. Didierstürme. Schlaufistürme. Medienstürme. Da ist er aber nun, blank und nackt, der Spieltag, an dem sich die Spreu trennt, vom Weizen. An dem erste Aussagen wirklich ernst genommen werden können - es sei denn, es handelt sich um 96. Letzte Saison: Sicherer Absteiger, kommt noch. Diese Saison: Sicherer 14., kommt noch... Lattek ist zwar weg, aber immer noch hallt der gleiche Mist durch die Hallen. Nur, die Roten halten sich nicht dran, jetzt steht sogar der Sprung nach weiter oben an, Augsburg, und wenn die Schiris nicht ganz so angewiesen wären, 96 wegzupfeifen, dann wären wir jetzt schon 2. Aber, der Reihe nach...

Holly's 96-Vorhersage: Die Roten auf dem lockeren Weg durch die Dreifachbelastung – trotz Krampf zum Sieg

24.9.2011: Augsburg – ein Musterbeispiel an marionettenhaften Bewegungen und der Beweis, dass man auch ohne Unterstützung regionaler Großinvestoren wie der Fugger-Familie in der 1. Liga mithalten kann (zumindest mit dem Dino der Liga) - ist nach der 3-Minuten-Gala-Vorstellung gegen den (l)am(en)tierenden Meister eine etwas flachere Hürde auf dem Weg zur Tabellenspitze und natürlich rappelt es dort wieder kräftig im Puppenkarton, nachdem der dicke Didi zu alter Treffsicherheit zurückgefunden hat.

Bestens gefüttert vom auferstandenen Flankengott aussem Kohlenpott trifft der Ivorer schon in der ersten Halbzeit doppelt und verschafft dem deutsch-österreichischen Vierschanzentournee-Ensemble eine geruhsame 2. Hälfte – entsprechend ausgelassen macht der frischgebackene Tabellen-Dritte auf der Heimreise einen Abstecher auf das Münchner Oktoberfest, wo Sicherheitskräfte nur knapp verhindern können, dass Poga im Käfer-Zelt diversen Bayern-Profis die Lederhose auszieht - aber wie sagt ein alpenländisches Sprichwort: man sieht sich immer zweimal!

29.9.2011: Horrende Eintrittspreise und/oder Verkehrsanbindungen haben viele reisebegeisterte 96-Fans vom Besuch des Poltava-Abends abgehalten, aber die gelb-blaue Beflaggung im Stadion ist den Roten Motivation genug, den Gegner bildlich gesprochen in der Vorskla zu versenken, um auch in der Europaliga den Anspruch auf Platz 2 zu untermauern.

Meine 10 Thesen zum Sieg gegen Dortmund

1. Ach, manchmal ist das Fußball-Leben einfach schön. Ein so spät gedrehtes Spiel gabs - soweit meine Erinnerung reicht - noch nicht. Und dann noch gegen den amtierenden deutschen Meister.
2. Erstaunlich vor allem, dass sich 96 noch gegen Ende der Partie so steigern konnte, drei Tage nach dem EL-Spiel. Da scheint die Kondition wirklich eine Gute zu sein.
3. Dass rotiert wurde, war aber wohl dennoch sinnvoll, auch wenn es nun fast ein bisschen viel auf einmal war. Aber einige wirkten zuletzt doch etwas erschöpft.

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