Hannover 96

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Abstiegsangst bei Hannover 96 nach heftiger Blamage in Braunschweig groß wie nie

Wo sich Hannover 96 in den letzten Tagen schon eifrig neben dem Platz blamierte, kommt nun passend dazu auch noch die sportliche Blamage hinzu. Nachdem man schon im Hinspiel mit einem müden 0:0 vor heimischer Kulisse enttäuschte, wurde es beim Rückspiel in Braunschweig noch schlimmer. Viel, viel schlimmer: Mit 0:3 (0:2) unterlag Hannover 96 beim Lokalrivalen und seit praktisch der ganzen Bundesliga-Saison Tabellenletzten Eintracht Braunschweig.

Mit diesen drei Punkten hauchten die Roten den Braunschweigern nicht nur wieder neues Leben ein, sondern geraten auch selbst in höchste Abstiegsnot. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt derzeit nur noch magere zwei Punkte. Und das bei schlechterer Tordifferenz für Hannover 96, sodass der effektive Vorsprung sogar nur noch ein Punkt beträgt. Am kommenden Wochenende wird es dann ausgerechnet zum Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen "Inhaber" des Relegationsplatzes, nämlich mit dem vom Ex-96-Trainer Mirko Slomka angeleiteten Hamburger SV.

Hannover 96 bremst eigene Fans vor Gericht mit juristischem Winkelzug aus

Wieder einmal hat Hannover 96 einen Teil seiner Fans zum Narren gehalten: Die knapp 100 Fans, die am gestrigen Samstag nach dem Erfolg von zuvor elf anderen Fans ebenfalls eine einstweilige Verfügung erwirken wollten, um die Karten für das Auswärtsspiel in Braunschweig ohne verpflichtende Busfahrt zu erhalten, gingen leer aus.

Doch wie hat Hannover 96 dies geschafft? Ganz einfach: Man stellte einen Befangenheitsantrag gegen die zuständige Richterin. So zumindest berichten es Betroffene bei uns im Forum.

Dies ist in einem Zivilprozess überaus ungewöhnlich. Zumal dann, wenn es um einen so geringen Streitwert geht wie in diesem Fall und die Sachlage so eindeutig scheint. Schließlich hat die Richterin im Prinzip nichts anderes getan als die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Hannover 96 für den Verkauf der Auswärtsdauerkarten für gültig zu erachten.

Weitere einstweilige Verfügungen gegen Hannover 96 sowie Demonstration geplant

Anlässlich der mehr als fragwürdigen Vergabepraxis der Auswärtskarten für das Spiel von Hannover 96 bei Eintracht Braunschweig formiert sich aus der Fanszene (u.a. Fanprojekt Hannover, Rote Kurve, Ultras Hannover) weiterer Protest.

Während am heutigen Samstagmorgen an die 100 weitere 96-Anhänger vor dem Amtsgericht Hannover versuchen eine einstweilige Verfügung zu erwirken, wie auch dieses auf Twitter gepostete Bild eindrucksvoll zeigt, soll es am morgigen Sonntag einen Protest geben.

Als Treffpunkt ist der Opernplatz in Hannover vorgesehen. Beginn der Demonstration ist am morgigen Sonntag um 11 Uhr. Alle weiteren Informationen sind zum Beispiel auch auf der Homepage der Roten Kurve zu finden.

Elf weitere Fans vor Gericht erfolgreich: Hannover 96 muss Karten per Gerichtsvollzieher übergeben

Nachdem bereits vor wenigen Tagen ein 96-Fan gemeinsam mit seinen beiden Kindern wegen der Vergabepraxis für die Braunschweigkarten vor Gericht gegen Hannover 96 erfolgreich war, gab es heute erneut einstweilige Verfügungen zugunsten von Fans von Hannover 96. Dieses Mal gleich elf an der Zahl.

Erneut handelt es sich um Inhaber der Auswärtsdauerkarte von Hannover 96, über deren Abschaffung ja aktuell laut nachgedacht wird. Zur Erinnerung: Hannover 96 verstößt mit der Vergabepraxis der Karten für das Auswärtsspiel in Braunschweig, bei der Tickets nur in Verbindung mit einer Busfahrt angegeben werden, gegen die eigenen AGB zur Auswärtsdauerkarte.

Auch das Gericht sah dies so und gab daher auch den weiteren Anträgen auf einstweilige Verfügungen für die elf 96-Fans statt. Sie erhalten die Auswärtskarten nun auch ohne mit dem Bus anreisen zu müssen und müssen die Fahrt somit auch nicht bezahlen. Laut einem Erlebnisbericht in unserem Forum mussten Hannover 96 die Karten von einem Gerichtsvollzieher abgenommen werden.

Hannover 96 weiter auf Konfrontationskurs mit eigenen Fans (Update)

Hannover 96 scheint verstärkt auf Konfrontationskurs mit den eigenen Anhängern zu gehen. Nach diversen kleineren und größeren Nadelstichen sowie dem ein oder anderen Schlag mit dem Holzhammer in der letzten Zeit, gibt es nun neue schlechte Nachrichten. Wieder einmal gießt 96-Präsident Martin Kind Öl ins Feuer - und das ausgerechnet unmittelbar vorm Duell mit Eintracht Braunschweig, das ohnehin schon für genug Zündstoff zwischen Verein und Fans sorgt.

Der 96-Präsident kündigte via Presse an, die Auswärtsdauerkarte ab der kommenden Saison mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr anbieten zu wollen. Als Grund dafür werden die Probleme im Zusammenhang mit dem Auswärtsspiel von Hannover 96 bei Eintracht Braunschweig angegeben. Zur Erinnerung: Hannover 96 wollte sich dabei nicht an die eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) halten und einzelne Fans "wagten" es doch tatsächlich, dagegen aufzubegehren...

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