Hannover 96

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Alle Meldungen rund um Hannover 96

Mitgliederversammlung von Hannover 96: Das waren die kritischen Punkte

Nicht zugelassene Anträge, der Verkauf der übrigen Vereinsanteile an den Bundesliga-Profis für 3,5 Millionen Euro, eine chaotische (mehrfache) Stimmenauszählung, der Versuch des Abwürgens der Aussprache zum Bericht des Vorstandes und nur 62 Prozent der Stimmen für die Entlastung des Vorstandes. Auch das war die Jahreshauptversammlung von Hannover 96.

Nach unsere Einschätzung lief sie mitnichten so reibungslos ab, wie zum Beispiel bei der HAZ größtenteils suggeriert wird (deren herausgebender Madsack-Verlag übrigens Anteile an der Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG hält). Wir möchten in diesem Artikel nicht die komplette Jahreshauptversammlung nacherzählen, sondern vor allem einen Fokus auf das legen, was uns kritikwürdig bzw. besonders erwähnenswert scheint. Denn da gibt es einiges.

Hannover 96 und Robert Almer verlängern Vertrag nicht

Ersatztorhüter Robert Almer und Hannover 96 gehen nach dieser Saison getrennte Wege. Der nach der Spielzeit endende Vertrag wird nicht verlängert. Dies gab Hannover 96 gestern offiziell bekannt. Der österreichische Nationaltorhüter hat auch schon einen neuen Arbeitgeber gefunden: Austria Wien.

Der 31-Jährige war vor dieser Saison zu den Roten gewechselt. Er kam bislang zu keinem einzigen Pflichtspieleinsatz, da in jedem Spiel Rob-Robert Zieler im 96-Kasten stand.

Wir wünschen ihm dort für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg! Forum

"TAZ" beleuchtet Anteilsverkauf sowie Auftragsvergabe von Hannover 96

Nachdem bei uns vor ziemlich genau einer Woche bekannt wurde, dass der Hannover 96 e.V. seine verbliebenen Anteile an der Bundesligamannschaft klammheimlich und ohne Rücksprache mit seinen Mitgliedern verkauft hat, haben zu diesem Thema nun auch die überregionalen Medien die Berichterstattung aufgenommen. Unter anderem beleuchteten Spiegel Online und die ZDF-Sportreportage dieses Thema kritisch.

Ganz besonders intensiv setzt sich mit der Thematik die überregionale Tageszeitung "TAZ" in einem ausführlichen Artikel ("Heimlich verscherbelt") auseinander, den wir euch hiermit empfehlen möchten. Der Autor führt darin unter anderem aus, dass Martin Kind den Profifußball von Hannover 96 im Prinzip an sich selbst verkauft hat, da er in beiden an dem Geschäft beteiligten Parteien (nämlich dem Hannover 96 e.V. und der Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG) das Sagen hat.

Gastbeitrag: Anträge zur Mitgliederversammlung von Hannover 96

In der ebenfalls heute veröffentlichten Erklärung der Antragssteller zur Mitgliederversammlung vom Hannover 96 e.V. wurde angekündigt, dass die entsprechenden Anträge hier nun auch vorab veröffentlicht werden. Nachfolgend findet ihr die entsprechenden Anträge der vier Antragsteller, die hinter dieser Erklärung stehen.

Primäres Ziel der Veröffentlichung der Anträge ist es, Transparenz zu schaffen und es so allen Vereinsmitgliedern und sonstigen Interessierten zu ermöglichen, die Anträge vorab in Ruhe zu prüfen, um so zu entscheiden, welche der Anträge er oder sie ggf. unterstützen möchte.

Um die Anträge noch besser einordnen zu können, ist es zu empfehlen, in diesem Zusammenhang auch die oben verlinkte Erklärung der Antragsteller zu lesen.

Gastbeitrag: Erklärung der Antragsteller zur Mitgliederversammlung von Hannover 96

Wie ihr sicherlich wisst, findet am kommenden Montag die Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. statt. Unter anderem aufgrund der Gerüchte um einen Verkauf der letzten Vereinsanteile an der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, welche sich inzwischen bestätigt haben, haben sich vier Vereinsmitglieder, welche allesamt Anträge zur Versammlung gestellt haben, sowie mehrere Unterstützer und hinzugezogene Experten in den letzten Wochen intensiv ausgetauscht, um die gemeinsamen Interessen zu bündeln.

In Rahmen dieses Austausches kam es unter anderem auch zu Gesprächen mit Mitgliedern des Vereinsvorstandes. Dabei wurde gegenüber dem Vorstand zum Ausdruck gebracht, dass ein Teil der Mitglieder des Vereins den emotional begründeten Wunsch hegen, dass der Verein auch in juristisch nachvollziehbarer Weise ein Teil von Hannover 96 bleiben soll. Die Antragsteller sind sich einig, dass der Anteilsverkauf in dieser intransparenten Form ohne Beteiligung der Mitgliederversammlung nicht hätte stattfinden dürfen.

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