Hannover 96

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Hannover 96 dank "Schongang" der Bayern "nur" mit 0:4-Niederlage

Mit einem Sieg beim FC Bayern München hätte Hannover 96 nach dem aktuellen Bundesliga-Spieltag punktgleich zum Tabellenzweiten sein können. Wie abwegig dieser Gedanke war, zeigt allein schon das Ergebnis: Denn mit 0:4 (0:3) unterlag man beim deutschen Rekordmeister am Ende sehr deutlich.

Und dabei kann Hannover 96 sogar noch von Glück reden, dass die Bayern in der zweiten Halbzeit mit der 3-Tore-Führung im Rücken deutlich zurückschalteten und nur noch ein Mal nachlegten. Sonst hätte die Niederlage noch deutlich ausfallen können als ohnehin schon.

Selbst im Schongang konnten die 96er den Bayern nicht gefährlich werden. Vielmehr schien man frühzeitig den Kopf in den Sand zu stecken und sich darauf zu beschränken, nicht noch weitere Treffer zu kassieren. Daran, einen Punkt zu entführen, glaubte offenbar niemand mehr.

Auch wenn man eine Niederlage bei den Bayern sicherlich nicht überbewerten sollte, zeigen die Deutlichkeit und auch die Art und Weise der Niederlage, dass Hannover 96 im oberen Drittel der Tabelle nichts verloren hat. Möglicherweise nicht einmal in der oberen Hälfte.

Hannover 96 mit verdienter Niederlage bei Tabellenvorletztem

Hannover 96 unterlag am Samstagnachmittag mit 0:1 (0:0) beim Tabellenvorletzten VfB Stuttgart. Und das überaus verdient. Denn die Roten agierten von Beginn an überaus passiv und suchten ihr Heil vornehmlich in der Defensive. Lediglich durch vereinzelte Konter strahlten sie hin und wieder so etwas wie Aktivität und Gefährlichkeit aus; insgesamt wirkten sie aber sehr mutlos.

Während die Partie in den ersten 45 Minuten wenigstens noch ansatzweise ausgeglichen schien, legten die Gastgeber in der zweiten Hälfte noch einmal eine Schippe drauf. Hannover 96 hingegen blieb bei seiner Passivität. Nachdem die Roten zunächst noch mit blauen Augen davon kamen, war es damit rund 20 Minuten vor Schluss vorbei. Der Ball zappelte zwar nicht im Netz, befand sich aber für Sekundenbruchteile klar hinter der Torlinie. Das war zwar knapp, aber Tor ist nun einmal Tor.

Erst nach diesem Gegentor wachten die Niedersachsen auf und agierten statt - wie bislang - nur zu reagieren. Doch diese Bemühungen wurden nicht durch ein Tor belohnt, sodass die Schwaben am Ende verdient ihren ersten Dreier der Bundesliga-Saison einfuhren.

DFL terminiert letzte Hinrunden-Spieltage

Die Deutsche Fußballliga (DFL) gab heute die genauen Terminierungen für die restlichen Spieltage der Bundesliga-Hinrunde bekannt (Spieltage 12 bis 17). Hannover 96 darf dabei fast ausschließlich samstags ran (davon ein Mal um 18.30 Uhr - und zwar bei der TSG 1899 Hoffenheim).

Außerdem im Rahmen einer englischen Woche an einem Dienstagabend um 20.00 Uhr daheim gegen den FC Augsburg und zum Abschluss der Hinrunde an einem Sonntag um 17.30 Uhr beim SC Freiburg - also ausgerechnet das am weitesten entfernte Auswärtsspiel bekommt die "fanunfreundlichste" Terminierung. Forum, Spielplan

Hannover 96 mit peinlicher zweiter Halbzeit aber Sieg gegen Köln

Mit einem glanzlosen 1:0-Erfolg über den Aufsteiger 1. FC Köln sicherte sich Hannover 96 am Mittwochabend drei weitere Punkte und rückte so auf den dritten Platz in der Bundesliga-Tabelle vor. Bei Betrachtung dieses Spiels wäre man jedoch nicht darauf gekommen, dass hier ein Tabellendritter einen Sieg eingefahren hat. Denn abgesehen vom Tor durch Joselu in der 6. Spielminute, waren von den Roten nicht viele Höhepunkte zu sehen.

Während die Partie in der ersten Hälfte in den ersten 30 Minuten noch ausgeglichen war, waren die Gäste aus dem Rheinland spätestens in den zweiten 45 Minuten dann drückend überlegen. Hannover 96 beschränkte sich darauf, hinten nichts zuzulassen und hatte damit am Ende auch Erfolg.

Nicht schön, nicht überzeugend, aber effektiv. Am Ende der Saison fragt danach zwar niemand mehr - und das ist wohl auch besser so -, aber es muss dringend gehofft werden, dass man sich nicht vom Tabellenstand blenden lässt, sondern dennoch die offenbarten Defizite erkennt und bearbeitet. Denn die gezeigte Leistung war geradezu peinlich. 96 kann von Glück reden, dass mit dem 1. FC Köln ein solch harmloser Gegner zu Gast war.

Hannover 96 kassiert Niederlage und Traumtor in Paderborn

Hannover 96 unterlag am Samstagnachmittag mit 0:2 (0:0) beim Aufsteiger SC Paderborn. Und das durchaus verdient - allerdings zugleich auch unglücklich. Denn auf der einen Seite waren die Gastgeber die überlegene Mannschaft, die engagierter war, während die Roten ihre Klasse weitgehend vermissen ließen.

Auf der anderen Seite jedoch hätten die 96er in den Schlussminuten einen Handelfmeter erhalten müssen - doch zu allem Überfluss kassierten sie dann stattdessen auch noch den Treffer zum 0:2 durch Ex-96er Mortiz Stoppelkamp, der aus über 83 Metern Torentfernung traf (Torhüter Ron-Robert Zieler war weit mit aufgerückt), was einen neuen Bundesliga-Rekord darstellt.

Schon beim Tor 0:1 hatte Hannover 96 Pech: Ein SCP-Spieler, der am Ende zwar nicht das Tor erzielte, drohte einzugreifen und "lenkte" so Zieler ab - aus einer Abseitsposition heraus.

Eine weitere bemerkenswerte Randnotiz: Der SC Paderborn ist nach diesem Sieg über unsere Roten vorerst Tabellenführer in der Bundesliga.

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