Hannover 96

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Hannover 96 nach unverdientem 1:2 gegen Hamburg nah am Abstiegskampf

Mit einer 1:2-Niederlage beim abstiegsbedrohten Hamburger SV machte Hannover 96 am Samstagabend den Fehlstart in die Bundesliga-Rückrunde perfekt. Dabei hatten die Roten eigentlich ziemlich gut und druckvoll begonnen - wieder einmal. Als es für die 96er einen Elfmeter für ein Foul an Salif Sané gab, schien der Abend auch in Bezug auf das Ergebnis auf einem guten Weg zu sein.

Doch es kam ganz anders, denn stattdessen nahm durch diesen Elfmeter das Unheil seinen Lauf: Joselu vergab den Strafstoß allzu leichtfertig. Doch damit nicht genug: Quasi im Gegenstoß erzielten die Gastgeber den überaus unverdienten Führungstreffer. Zu allem Überfluss auch noch durch ein Eigentor von Marcelo.

Die Hanseaten verlegten sich nun noch mehr darauf, den Spielstand zu verwalten. Somit wurde es für die 96er zunehmenden schwerer. Kurz nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeiten kassierten die Roten dann auch noch den zweiten Treffer. Auch hier hatte Marcelo wieder Pech: Er fälschte den Ball entscheidend ab.

Durch einen Abstauber-Treffer des eingewechselten Artur Sobiech (nachdem Marcelo die Latte getroffen hatte) kamen die Niedersachsen in der 66. Minute zwar noch auf 1:2 heran, doch dabei blieb es leider auch. Obwohl sie nicht aufsteckten und auf ein weiteres Tor drängten. Belohnt wurd dies allerdings nicht.

In der Tabelle liegt Hannover 96 in Bezug auf die Platzierung eigentlich weiterhin gut im Rennen. Doch schaut man einmal auf die Punkte, relativiert sich das ganze doch erheblich: Man ist am Abstiegs-Relegationsplatz genau so nah dran wie an den EL-Plätzen (wobei die darauf befindlichen Teams noch am Sonntag spielen). Und auch der Hamburger SV ist auf zwei Punkte herangekommen. Die Lage ist also durchaus bedrohlicher als sie zunächst erscheint. Hannover 96 steht nah am Abstiegskampf.

TV-Hinweis: Martin Kind zu Gast im Sport1-Doppelpass

96-Präsident Martin Kind (Foto) ist wieder einmal zu Gast in einer Fernseh-Gesprächsrunde: Für den morgigen Sonntagvormittag/-mittag ist er in den Sport1-Doppelpass eingeladen. Los geht es um 11 Uhr auf Sport1. Großes Thema wird unter anderem das Nordduell zwischen Hannover 96 und dem Hamburger SV am heutigen Abend sein. Zu Gast bei Moderator Thomas Helmer ist unter anderem auch NDR-Sportchef Gerd Gottlob.

Hannover 96 mit zwei gegensätzlichen Halbzeiten gegen Mainz

Nachdem Hannover 96 am Wochenende noch trotz 0:1-Niederlage beim FC Schalke 04 durchaus überzeugte, war dies im heutigen Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 nicht so recht der Fall. Zwar steht man am Ende mit einem 1:1-Unentschieden und somit auch einem Punkt da, doch zufrieden sein darf man damit nicht. Es ist für die eigenen Ansprüche schlicht zu wenig.

Die erste Halbzeit lief noch recht gut und die Roten führten durch einen Treffer von Jimmy Briand nach einer knappen halben Stunde auch mit 1:0. Und das hochverdient; Hannover 96 hatte die Partie bis dahin gut im Griff.

Umso unverständlicher ist das anschließend und vor allem in Halbzeit zwei Gezeigte: Trotz bis dahin verdienter Führung und Heimspiel (wenn auch vor kaum stimmungsvoller Kulisse) bettelten die 96er gegen die nun sehr druckvollen Gäste förmlich um den Ausgleich. Und den erhielten sie auch.

Am Ende geht das 1:1 durchaus in Ordnung. Denn die Roten dominierten die erste Hälfte und die Mainzer die zweite. Weniger zufrieden mit dem Ergebnis sind aber angesichts der eigenen Ansprüche wohl sicherlich die Niedersachsen.

Stiftung Warentest kritisiert Bezahlkarten im Stadion

Die Stiftung Warentest hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe einmal einem Thema angenommen, das viele Fußballfans in den Bundesliga-Stadien teilweise schon seit vielen Jahren stört: Die Bezahlkarten, ohne die in vielen Stadion kein Kauf von Getränken und Speisen mehr möglich ist. Statt einfach mit Bargeld bezahlen zu können, muss in vielen Fällen zunächst eine Guthabenkarte erworben werden, die aufgeladen werden muss, bevor man sie nutzen kann. So bereits seit 2005 auch bei Hannover 96, wofür die Stiftung Warentest deutliche Kritik übt.

Vor allem für Gelegenheitsbesucher ist dies ein großes Ärgernis, da man so zunächst (in der Regel gegen Pfand) eine Karte erwerben muss, stets für eine ausreichende Aufladung sorgen muss und die Karte nach dem Spiel wieder zurückgeben muss. Zum einen, um das Pfand zurück zu erhalten und zum anderen, um Restguthaben nicht zu verschenken. Oder aber man trägt dauerhaft eine weitere Plastikkarte in seinem Portemonaie spazieren. Als Dauerkartenkunde kann man in Hannover aber auch diese als Guthabenkarte verwenden.

Derzeit verzichten lediglich 6 der 18 Bundesligisten komplett auf ein Bezahlkarten-System (Freiburg, Hamburg, Köln, Mönchengladbach, Paderborn und Stutt­gart). Bei drei der übrigen Bundesligisten kommt aber zumindest ein System zum Einsatz, bei dem alternativ auch der Geldkartenchip der EC-Karte genutzt werden kann. In diesen Fällen ist also nicht zwingend der Kauf einer stadioninternen Guthabenkarte erforderlich. Bei Hannover 96 ist dies leider nicht möglich.

Hannover 96 verliert trotz Chancen-Plus bei Schalke 04

Hannover 96 feierte einen auf dem Papier nicht gelungenen Start in die Bundesligarückrunde: Beim FC Schalke 04 unterlagen die Roten am Ende knapp mit 0:1 (0:1). In Bezug auf die Anzahl der Spieler auf dem Feld hingegen gewannen Sie nach 90 Minuten mit 11:10, denn fünf Minuten vor Spielende sah der Schalker Huntelaar für grobes Foulspiel eine glasklare rote Karte.

Doch am Ende zählen nun einmal die Tore und die führten zu einer unverdienten Niederlage. Nicht nur ein Unentschieden wäre verdient gewesen, sondern noch viel mehr ein Sieg für die 96er. Denn die Niedersachsen hatten über die gesamte Spieldauer hinweg ein deutliches Chancenplus. Jedoch blieben sämtliche Möglichkeiten ungenutzt. Dennoch kann man auf der gezeigten Leistung aufbauen, denn ansonsten schlugen sich die Roten sehr wacker.

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