Hannover 96

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Fanbeirat fordert von Hannover 96 weiterhin transparente Beantwortung

Diese Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Keine 24 Stunden nachdem Hannover 96 auf den Fragenkatalog der 96-Fans mit dem Vorschlag vertraulicher Gespräche reagierte, meldete sich der angeschriebene Fanbeirat schon zu Wort.

Vertraulichen Gesprächen rund um die Thematik der Übernahme von Hannover 96 durch Martin Kind erteilte er dabei eine Absage. Denn die gestellten Fragen würden tausende Fans sowie Vereinsmitglieder interessieren, darum würde man vertrauliche Gespräche innerhalb eines beschränkten Personenkreises nicht für ein geeignetes Mittel halten. Dieses Thema ginge alle etwas an.

Hannover 96 will Fragenkatalog nicht öffentlich beantworten

Hannover 96 hat heute auf den von 90 Fanclubs unterzeichneten Fragenkatalog rund um die Übernahme von Martin Kind reagiert. Allerdings nicht in der Form, die sich die Initiatoren vorstellten, denn Antworten auf die Fragen gibt es nicht. Man wolle von Vereinseite nicht auf dieses "Frage- und Antwortspiel" eingehen.

Hannover 96 will keine Transparenz
Stattdessen unterbreitet Hannover 96 den Fans öffentlich ein "Dialogangebot". Allerdings stellt Hannover 96 dabei gleichzeitig die Bedingung, dass die Inhalte des Gesprächs vertraulich zu behandeln wären. Zu den gestellten Fragen will man also für die Öffentlichkeit offenbar keine Stellung nehmen.

Was hat Hannover 96 zu verbergen?
Dies allerdings läuft dem Zweck des offenen Briefs entgegen. Denn Ziel war es ja gerade eine Transparenz rund um die Übernahme durch Martin Kind zu schaffen, da genau diese bislang fehlt. Diese Transparenz will Hannover 96 offensichtlich weiterhin nicht schaffen.

Schließlich schließen sich eine konkrete Beantwortung der Fragen sowie ein Treffen nicht aus. Warum nicht beides? Dass Hannover 96 die Beantwortung der wohlüberlegten Fragen scheut, erweckt vielmehr den Eindruck, dass es hier etwas zu verbergen gibt.

Felipe fehlt Hannover 96 in der Hinrunde

Defensivspieler Felipe wird Hannover 96 erneut für längere Zeit fehlen. Heute wurde bei dem Brasilianer mittels MRT ein Sehnenriss in den Adduktoren diagnostiziert, nachdem er bereits seit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV mit einer Schwellung im fraglichen Bereich ausfiel.

Der 30-Jährige wird den Roten daher für den Rest der Hinrunde fehlen. Wir wünschen ihm eine gute und möglichst schnelle sowie nachhaltige Genesung! Verletztenliste, Forum

Hannover 96 kassiert gegen Gladbach in letzter Minute das 1:2

Hannover 96 unterlag am Samstagnachmittag mit 1:2 bei Borussia Mönchengladbach und kassierte damit die erste Niederlage in der laufenden Bundesliga-Saison.

Über weite Strecken hatten die Zuschauer zuvor ein Spiel gesehen, dass eher vor sich hin plätscherte als dass es wirklich mitreißend war. Die wenigen Chancen, die es gab, waren in etwa gleichmäßig verteilt.

Dabei gab es das erste "Highlight" schon ganz zu Beginn: Das Spiel musste mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden, da der Mannschaftsbus der Roten im Stau stand. Ansonsten wurde die Partie erst in der letzten halben Stunde so richtig sehenswert, in der sich die Ereignisse dann zeitweise überschlugen.

Die Gastgeber erhöhten den Druck zu diesem Zeitpunkt spürbar und gingen folgerichtig auch in Führung. Doch nur vier Minuten später erzielte Martin Harnik für die Roten nach einer Ecke den Ausgleich. Danach hatte er sogar das 2:1 für 96 auf dem Fuß, doch aus drei Metern traf nur die Latte das Gästetores.

Hannover 96 (noch?) nicht vor ausländischen Investoren "geschützt"

Obwohl von 96-Geschäftsführer Martin Kind immer wieder als zentraler Bestandteil erwähnt wird, dass Hannover 96 auch nach dem Fall der 50+1-Regel nicht von ausländischen Investoren übernommen werden könne, ist dies in Wahrheit noch gar nicht geregelt. Dies ist zumindest laut einem aktuellen Bild-Interview mit Martin Kind der Fall.

Denn auf die Frage, ob dies vertraglich fixiert sei, antwortet er: "Und das wird auch noch vertraglich fixiert werden. Wir werden die bisherigen Verträge ergänzen und modifizieren."

Gibt es Hinderungsgründe?
Leider fehlt in dem Interview die Nachfrage, aus welchem Grund dies bisher nicht geschehen ist. Insbesondere da dies durch Martin Kind immer wieder als wichtiges Argument genannt wird, um den 96-Anhängern die Sorge vor einem Investor ohne gewachsene Verbundenheit zu Hannover 96 zu nehmen.

Erfolgte die schriftliche Fixierung bislang möglicherweise nicht, weil bei einem solchen Ausschluss von Investoren aufgrund von Herkunft oder Wohnort juristische Probleme gesehen werden, da dies eine Form der Diskriminierung darstellt?

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