Hannover 96

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Zwei Japaner sichern 96 in Ingolstadt rechnerische Chance auf Klassenerhalt

Zur Halbzeit sah es noch ganz danach aus, als wäre Hannover 96 nach diesem Spieltag rechnerisch abgestiegen: Mit 0:2 lagen die Roten hinten. Zwar waren die Niedersachsen durch einen Platzverweis für die gastgebenden Ingolstädter einen Mann in Überzahl, aber das auch schon seit der 20. Spielminute.

Zu diesem Zeitpunkt hatte es "nur" 0:1 gestanden. Trotz Überzahl kassierten die 96er noch einen weiteren Treffer und machten auch sonst keine gute Figur, sodass man eigentlich kaum Hoffnungen auf einen oder gar mehrere Punkte hatte. Das erinnerte sehr an die Zeit vor dem jüngsten Trainerwechsel.

Doch nach einer knappen gespielten Stunde kamen die Roten wie aus dem Nichts dann doch noch auf 1:2 heran: Japaner Hirko Sakai netzte nach Vorlage von Adam Szalai ein. Von nun hatte Hannover 96 deutliches Oberwasser und bei den Ingolstädtern ging die Angst um (und aufgrund der Unterzahl seit Mitte der ersten Halbzeit schwanden nun wohl auch langsam die Kräfte). Das wurde knapp zehn Minuten vor Spielende durch einen weiteren Treffer belohnt. Wie es der Zufall so wollte ausgerechnet durch den zweiten Japaner im Team der 96er: Hiroshi Kiyotake.

Übernimmt sich Hannover 96 mit dem neuen Vereinszentrum finanziell?

Im Vorfeld der diesjährigen Mitgliederversammlung von Hannover 96 wirft Interessengemeinschaft "Pro Verein 1896" in einem aktuellen Artikel auf ihrer Homepage die Frage auf, ob sich der Verein mit dem geplanten Vereinszentrum an der Stammestraße finanziell übernehmen könnte.

Zum einen wird darin in Betracht gezogen, dass schon die Baukosten des ersten Bauabschnittes höher ausfallen könnten als die bislang angegebenen acht bis zehn Millionen Euro. Laut nicht näher benannten Insiderinformationen könnten die Kosten mit 13 Millionen Euro demnach um bis zu 30 Prozent höher liegen. Bombenfunde und kontaminierte Flächen könnten die Kosten nochmals nach oben treiben. Hinzu kommen nach Fertigstellung dann noch Betriebskosten und Pacht. Da der Verein diese Baukosten nicht komplett aus vorhanden Mitteln tragen kann, muss er einen Kredit in Millionenhöhe aufnehmen, für welchen schließlich auch noch Zinsen gezahlt werden müssen.

Damit der Verein zumindest Eigenkapital in relevanter Größenordnung hat, hat er im September seine verbliebenen Anteile (15,66%) an der Profifußballgesellschaft veräußert. Und zwar an die "Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG", deren Geschäftsführer und Hauptanteilseigner Martin Kind ist, der gleichzeitig ja auch Vorstandsvorsitzender des "Vereins Hannover 96" ist. Dies sorgte auf der vergangenen Mitgliederversammlung, auf der diese vollendete Tatsache den Vereinsmitgliedern bekannt gemacht wurde, für viel Kritik und Unmut. Nicht zuletzt aufgrund des vergleichsweise niedrigen Verkaufspreises von nur etwa 3 Millionen Euro (nach Steuern).

Sieg gegen Gladbach war nach Meinung der Fans hochverdient

Wow, ein besseres Ergebnis ist realistisch betrachtet wohl kaum möglich: Bei unserer Umfrage zum Spieltagsergebnis von Hannover 96 votierten überragende 97 Prozent der teilnehmenden Fans dafür, dass sie den Sieg der Roten gegen Gladbach als verdient ansehen. Bei fast 500 Teilnehmern ist das ein überragendes Resultat. Noch "besser" wären wohl nur 96 Prozent gewesen, aber man kann nicht alles haben. ;-)

Alle Umfragen der bisherigen Bundesliga-Saison zusammengenommen hätte Hannover 96 nach Meinung seiner eigenen Fans nun weiterhin zwei Punkte mehr verdient als es bislang gesammelt hat. Am Tabellenstand würde das angesichts des großen Abstands zum Vorletzten allerdings nichts ändern und auch dann wären die Chancen auf den Klassenerhalt ebenfalls nur noch theoretischer Natur. Dennoch ist dieses jüngste Ergebnis absolut positiv!

War der Sieg gegen Gladbach für Hannover 96 verdient?

Ja, das war er.
97% (455 Stimmen )
Nein, ein Unentschieden wäre verdienter gewesen.
0% (2 Stimmen )
Nein, eine Niederlage für Hannover 96 wäre gerechter gewesen.
2% (11 Stimmen )
Abgegebene Stimmen: 468

Zwei 19-Jährige bringen Hannover 96 gegen Gladbach auf Siegerstraße

Das Ziel von Interims-Trainer Daniel Stendel, sich erhobenen Hauptes aus der ersten Bundesliga zu verabschieden, scheint tatsächlich in die Tat umgesetzt werden zu können: Nach dem 2:2-Unentschieden beim Tabellendritten Hertha BSC folgte am Freitagabend ein absolut verdienter 2:0-Heimerfolg gegen den Tabellenfünften Borussia Mönchengladbach.

Von Beginn an standen die Roten sicher in der Defensive und erarbeiteten sich dabei dennoch auch durchaus eigene Chancen, wenngleich nicht extrem viele. In der zweiten Halbzeit wurde diese Überlegenheit dann auch durch einen Treffer belohnt: Nach schöner Vorarbeit und Hereingabe des 19-jährigen Noah-Joel Sarenren-Bazee, der für Hannover 96 seine Heimpremiere feierte, kam der ebenfalls 19-Jährige Waldemar Anton zu seinem ersten Bundesliga-Treffer für Hannover 96 (im vierten Spiel).

Nun drehten die Niedersachsen richtig auf und kamen in kurzer Zeit zu weiteren Gelegenheiten. Nach nur wenigen Minuten wurden sie dafür auch mit dem zweiten Treffer belohnt: Einen Pfostentreffer von Kenan Karaman staubte Artur Sobiech zum 2:0 ab.

Auch in der Folge standen die 96er hinten sicher und hörten dabei aber dennoch nicht auf, auch offensiv Akzente zu setzen. Weitere Tore fielen aber nicht mehr, sodass es bis zum Ende beim verdienten 2:0 bliebt.

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